Frau betankt ein weißes Auto mit Wasserstoff (Foto: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Erstes Treffen des saarländischen Wasserstoff-Allianz

Yvonne Schleinhege   20.08.2020 | 20:11 Uhr

Das Saarland will bei Wasserstoff eine Vorreiterrolle einnehmen. Deshalb haben sich 24 Unternehmen und Institutionen im Land zur „H2-Modellregion Saarland“ zusammengeschlossen. Am Donnerstag sind sie zum ersten Kick-Off zusammengekommen.

Kick-off für Wasserstoffregion Saarland
Audio [SR 3, Yvonne Schleinhege, 20.08.2020, Länge: 03:08 Min.]
Kick-off für Wasserstoffregion Saarland

Geredet werde viel über Wasserstoff, es gebe Strategien und Vision – doch im Saarland will man sich auch an die Umsetzung machen. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) macht Druck und bringt die verschiedenen Akteure zusammen. Ein Beispiel dafür ist Steag: Das Unternehmen will in Völklingen-Fenne Wasserstoff produzieren. Dafür brauche es aber auch einigermaßen verlässliche Abnehmer, etwa Verkehrsbetriebe, die wasserstoffbetriebene Busse einsetzen.

Wasserstoff für Mobilität und Industrie

Solche künftigen potenziellen Geschäftspartner zusammenzubringen ist ein Ziel der Wasserstoff-Modellregion Saarland. Dafür hat das Land vom Bundeswirtschaftsministerium 270.000 Euro erhalten. Am Ende soll eine Strategie stehen, wie das Saarland Wasserstoff unter anderem für Mobilität und Industrie nutzen kann.

Fest steht aber auch, dass Wasserstoff als künftiger Energieträger das gesamte Wirtschaftssystem umkrempeln kann. Deshalb müsse eine europäische Gesamtstrategie auch schnell umgesetzt werden, so Saar-Wirtschaftsministerin Rehlinger. Die Fördertöpfe vom Bund und der EU sind gut gefüllt und genau da will man als Saarland ran – gemeinsam mit den 24 Partnern des saarländischen Wasserstoff-Konsortiums.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Nachrichtensendung "Rundschau" am 20.08.2020 berichtet.

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