Stromzähler (Foto: dpa/Arno Burgi)

Verdi fordert mehr Gehalt für Beschäftigte von Energieversorgern

  25.01.2021 | 13:11 Uhr

Am Dienstag beginnen die Tarifverhandlungen für rund 3500 Beschäftigte in der Energiebranche im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Die Gewerkschaft Verdi fordert unter anderem mehr Gehalt für die Beschäftigten.

Die Beschäftigten der Energieversorger hätten trotz der Coronapandemie unermüdlich dafür gesorgt, dass die Kunden zufrieden sind, so der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Christian Hartard. Die Gewerkschaft fordert für die kommenden Tarifverhandlungen deshalb, eine Gehaltserhöhung um 5,2 Prozent für die Beschäftigten bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten.

3500 Beschäftigte betroffen

Zum Tarifverband Energie-Südwest gehören unter anderem auch Betriebe mit Standorten im Saarland wie etwa der Pfalzwerke Netz AG in Homburg, Voltaris in Merzig und Prego in Saarbrücken. Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sechs Unternehmen mit mehreren Standorten und insgesamt 3500 Beschäftigten betroffen.

Neben der Tariferhöhung fordert Verdi zudem auch, dass Auszubildende nach ihrer Ausbildung von den Unternehmen übernommen werden. Das sei wichtig, um den Fachkräftemangel überwinden zu können.

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