Tadano  (Foto: Karin Mayer/SR)

Tadano Zweibrücken soll Kompetenzzentrum werden

Karin Mayer   29.01.2021 | 11:41 Uhr

Der insolvente Kranhersteller Tadano hat angekündigt, seine Standorte in Zweibrücken und im fränkischen Lauf stärker zu spezialisieren. Wie das Unternehmen mitteilte, soll dies für alle neuen Kran-Modelle gelten.

Nach Angaben des Unternehmens soll in Zweibrücken innerhalb der nächsten drei Jahre der Oberwagen mit Ausleger der Krane hergestellt werden. Außerdem soll hier die Endmontage stattfinden. In Lauf soll der Unterwagen produziert werden. Diese Aufteilung soll künftig für alle neuen Modelle umgesetzt werden, so eine Sprecherin von Tadano. Der Kranhersteller hatte im Dezember einen Sieben-Achser und im Januar einen Vier-Achser vorgestellt. Die Neuentwicklung der Produktpalette stehe im Fokus des Unternehmens, so die Sprecherin.

Innerhalb von drei Jahren sollen Kompetenzzentren innerhalb des Unternehmens und eine neue Produktpalette entstehen, so eine Sprecherin. Die Neuentwicklungen stünden im Fokus des Unternehmens.

Fast 400 Mitarbeiter müssen gehen

Tadano befindet sich derzeit in einem Schutzschirmverfahren. In Zweibrücken müssen fast 400 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, in Lauf fast 120. 300 Beschäftigte in Zweibrücken wechseln zum 1. Februar in eine Transfergesellschaft. In Lauf haben 107 Beschäftigte das Angebot angenommen.

Die Gläubigerversammlung soll im Februar über den vorgelegten Insolvenzplan entscheiden. Nach Unternehmensangaben hat sich der Auftragseingang verbessert. Seit 12. Januar läuft die Produktion wieder.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 29.01.2021 berichtet.

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