Verlagsgebäude der Saarbrücker Zeitung (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Saarbrücker Zeitung könnte bis zu 100 Stellen streichen

  26.07.2018 | 19:39 Uhr

Bei der Saarbrücker Zeitung könnten bis zu 100 Stellen wegfallen. Das hat die Saarbrücker Zeitungsgruppe mitgeteilt. Grund sei eine Restrukturierung.

Dabei würden die Standorte Saarbrücken, Trier und Zweibrücken zusammengeführt. Hintergrund seien eine starke Kostensteigerung bei der Zeitungszustellung und Einbrüche bei Werbekunden. "Wir können uns trotz vergleichsweise guter Ergebnisse in unseren Heimatmärkten den dauerhaft negativen Rahmenbedingungen für die Branche nicht mehr entziehen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Joachim Meinhold.

Laut Geschäftsführung ist ein schmerzhafter Stellenabbau unvermeidbar. In den kommenden Jahren könnten bis zu 100 Stellen bei den Verlagen und Redaktionen von "Saarbrücker Zeitung", "Trierischer Volksfreund" und "Pfälzischer Merkur" in Zweibrücken betroffen sein.

Für die Saarbrücker Zeitungsgruppe arbeiten 950 Mitarbeiter in Verlagen und Redaktionen sowie rund 3200 Zusteller bei Tochterunternehmen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 26.07.2018 berichtet.

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