Saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD)  (Foto: SR)

Streichert-Clivot sorgt für Verwirrung

Janek Böffel / Onlinefassung: Axel Wagner   31.08.2021 | 17:31 Uhr

Während am Dienstag bekannt wurde, dass die Impfaktionen an den weiterführenden Schulen am kommenden Montag in St. Wendel beginnen, hat Bildungsministerin Streichert-Clivot mit unterschiedlichen Aussagen zum Impfen an Schulen für Verwirrung gesorgt. Laut Ministerium bezog sie sich dabei auf unterschiedliche Altersgruppen.

Nachdem Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) noch am Donnerstag vor Journalisten die Forderung von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) begrüßt hatte, an Schulen Impfbusse einzusetzen, erschien am Freitag im Magazin „Forum“ ein Interview, in dem sie sich dafür aussprach, nicht an Schulen zu impfen.

Ministerium: Aussagen betreffen Jüngere

Das Interview war nach SR-Informationen schon am Montag geführt worden. Der Widerspruch zwischen beiden Aussagen sei aber ohnehin nur ein scheinbarer, heißt es dazu aus dem Bildungsministerium. In dem Interview habe sich die Ministerin vor allem auf Impfungen jüngerer Schülerinnen und Schüler in der Schule selbst bezogen.

Für ältere Schüler hingegen seien Impfangebote im Umfeld der Schule tatsächlich ein Weg, so das Bildungsministerium zu den Aussagen der Ministerin.

Bei ihrem Sommergespräch am Donnerstag hatte Streicher-Clivot gesagt, sie sei froh über das Machtwort des Ministerpräsidenten in der Angelegenheit, nachdem es ihr über Wochen nicht gelungen sei, das Gesundheitsministerium zu einer klaren Aussage zum Thema zu bewegen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 31.08.2021 berichtet.

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