Auf einer Baustelle stehen Baukräne.  (Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau)

Stimmung in Saar-Wirtschaft verschlechtert sich

Yvonne Schleinhege / Onlinefassung: Leonie Rottmann   25.10.2021 | 12:00 Uhr

Steigende Energiepreise und anhaltende Lieferengpässe sorgen dafür, dass die Saar-Wirtschaft etwas verhaltener in die Zukunft blickt. Das zeigt die neueste Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer unter rund 300 Unternehmen.

Noch laufen die Geschäfte weitgehend gut oder zumindest zufriedenstellend in der Saar-Wirtschaft. Die neueste Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) unter rund 300 Unternehmen zeigt, dass zum Beispiel in der Stahlindustrie, der Keramikindustrie, im Dienstleistungsbereich oder auch im Baugewerbe die wirtschaftliche Lage relativ stabil ist.

Auch deshalb ist die IHK grundsätzlich zuversichtlich, dass ein Großteil des coronabedingten Einbruchs in diesem Jahr aufzuholen ist.

In anderen Bereichen mehr Probleme

Die Gummi- und Kunststoffindustrie dagegen ist aktuell deutlich angespannt, ebenso die Gießereien, die unter Materialengpässen und Preissteigerungen für Rohstoffe leiden. Auch deshalb blicken die Unternehmen deutlich weniger zuversichtlich auf die kommenden Monate: Elf Prozent der Betriebe rechnen mit schlechteren Geschäften.

Die Autoindustrie ist weiterhin in Sorge wegen des andauernden Chip-Mangels. Die IHK sieht deshalb auch die Bundesregierung in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Unternehmen investieren und damit wachsen können.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.10.2021 berichtet.

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