Krankenhäuser im Saarland: Diakonisches Klinikum in Neunkirchen (Foto: Pasquale D’Angiolillo)

Umstrukturierung in Neunkircher Krankenhaus

  27.09.2018 | 16:01 Uhr

Im ehemaligen städtischen Krankenhaus Neunkirchen stehen personelle Veränderungen an. Der neue Träger, die Kreuznacher Diakonie, will nach eigenen Angaben die Verwaltungs- und Technikbereiche bündeln. Betroffen seien 23 Mitarbeiter. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor kritisiert, dass auch Kündigungen ausgesprochen worden seien.

Acht langjährig beschäftigte Mitarbeiter hätten nach Auskunft der Gewerkschaft Verdi bereits die Kündigung erhalten. Dieser Darstellung widerspricht der Träger. Vielmehr werde zum 1. Januar kommenden Jahres ein Service-Center für Verwaltungs- und Technikaufgaben gegründet, teilte eine Sprecherin mit.

Mit allen betroffenen 23 Mitarbeitern in Neunkirchen seien persönliche Gespräche geführt werden. 15 hätten einem Wechsel bereits zugestimmt, davon würden nur zwei künftig in Bad Kreuznach arbeiten. Die anderen 13 würden zwar organisatorisch dem neuen Service-Center angehören, behielten aber ihren Arbeitsplatz in Neunkirchen.

Betriebsbedingte Kündigung nicht ausgeschlossen

Mit weiteren acht Mitarbeitern liefen die Gespräche noch, unter anderem auch darüber, ob ein vorgezogener Ruhestand möglich sei. Betriebsbedingte Kündigungen schließt die Kreuznacher Diakonie nicht aus - sie seien aber nicht das Ziel der Gespräche.

Die Kreuznacher Diakonie hat ihren Stammsitz in Bad Kreuznach. Im Saarland betreibt die Diakonie das Fliedner und das ehemals städtische Krankenhaus Neunkirchen sowie das evangelische Krankenhaus Saarbrücken.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 27.09.2018 berichtet.

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