Steelwind Nordenham: Verladung der Monopiles (Foto: Karin Mayer/SR)

Steelwind will auf Wachstumskurs bleiben

Karin Mayer   22.06.2021 | 07:10 Uhr

Steelwind Nordenham soll weiter wachsen. Die Wind-Tochter der Dillinger Gruppe liefert Fundamente aus Stahl für Windräder auf offener See. Vor zehn Jahren wurde sie gegründet.

Klimaneutral werden, Kohle- und Atomkraftwerke abschalten – das geht nicht ohne Offshore-Wind. Darauf hat die Dillinger Gruppe schon vor zehn Jahren reagiert und die Wind-Tochter Steelwind Nordenham gegründet. Ein Ergebnis: Stahl aus Dillingen wurde mittlerweile in 80 Windparks verbaut.

Steelwind Nordenham hat sich im Markt etabliert. Das Unternehmen stellt Fundamente für immer größere Windräder her. Die sogenannten Monopiles haben einen Durchmesser von zehn Metern und wiegen bis zu 2400 Tonnen wiegen. Der Stahl für die Riesenrohre kommt aus Dillingen und wird per Schiff an die Weser nach Nordenham geliefert.

Steelwind Nordenham will weiter wachsen
Audio [SR 3, Karin Mayer, 22.06.2021, Länge: 03:03 Min.]
Steelwind Nordenham will weiter wachsen

Bis zu 120.000 Tonnen Stahl pro Jahr

Die Erwartungen an den Windmarkt seien gewaltig, sagt Vertriebsvorstand Günter Luxenburger. Die EU plane den Ausbau der Stromerzeugung durch Offshore-Wind auf 300 Gigawatt bis 2050. Offshore-Wind werde weltweit massiv ausgebaut. Deutschland will bis 2040 Windparks mit einer Leistung von 40 Gigawatt aufbauen.

Das Unternehmen Steelwind beschäftigt in Nordenham 275 Mitarbeiter und verbaut im Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Tonnen Stahl aus Dillingen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 22.06.2021 berichtet.

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