Das Steag-Kohlekraftwerk Weiher in Quierschied. (Foto: Alexander M. Groß/SR)

Steag scheitert mit Eilantrag gegen Kohleausstiegsgesetz

  19.08.2020 | 20:23 Uhr

Das Energieunternehmen Steag ist vor dem Bundesverfassungsgericht mit einem Eilantrag gegen das Kohleausstiegsgesetz gescheitert. Der Essener Konzern wollte höhere Entschädigungssummen erstreiten.

Die Richter in Karlsruhe begründeten ihre Entscheidung damit, dass eine Verfassungsbeschwerde unzulässig sei, weil die Öffentliche Hand mit mehr als 50 Prozent an dem Unternehmen beteiligt sei. "Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist für Steag eine herbe Enttäuschung", sagte Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Steag GmbH.

Steag betreibt im Saarland unter anderem die Kraftwerke Völklingen-Fenne, Bexbach und Weiher.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" am 19.08.2020 im SR Fernsehen berichtet.

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