Eine Beschilderung an der Intendanz des Saarländischen Rundfunks (Foto: IMAGO / BeckerBredel)

SR-Verwaltungsrat beschäftigt sich mit Schlesinger-Rücktritt

  29.08.2022 | 20:36 Uhr

Der rbb-Skandal um die zurückgetretene Intendantin Patricia Schlesinger hat nach Ansicht des SR-Verwaltungsrats auch dem Saarländischen Rundfunk geschadet. In einer Sondersitzung hat sich dieser mit den Folgen für den SR und die ganze ARD auseinandergesetzt.

Vor dem Hintergrund der Affäre um die ehemalige rbb-Intendantin Patricia Schlesinger hat sich der SR-Verwaltungsrat in einer Sondersitzung mit den Auswirkungen auf die gesamte ARD und den SR befasst.

„Das ist ein Kollateralschaden für die ARD, was beim rbb passiert ist", sagt Michael Burkert, Vorsitzender des SR-Verwaltungsrates. Damit werde ein schlimmer Einzelfall auf die ARD übertragen. Dies sei nicht gerechtfertigt.

"Umfangreiche Kontrollsysteme"

Luxusausgaben, wie sie beim rbb beanstandet werden, könnten beim SR nicht vorkommen, so Burkert weiter. In solchen Fragen müsse der Verwaltungsrat direkt gefragt werden. „Wir haben sehr umfangreiche Kontrollsysteme.“ Beim Thema Gehälter liege der SR zudem innerhalb der ARD am unteren Ende.

Beim rbb war Intendantin Schlesinger Anfang August zurückgetreten. Hintergrund waren Vorwürfe der Korruption und Verschwendung von Beitragsgeldern.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 29.08.2022 berichtet.

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