Luftaufnahme des Saarländischen Rundfunks auf dem Halberg. (Foto: SR)

SR-Festgeld durch Einlagensicherungsfonds abgedeckt

Karin Mayer   10.03.2021 | 18:06 Uhr

Der Bundesverband deutscher Banken bestätigt, dass die Festgeld-Einlagen des SR bei der insolventen Greensill-Bank durch den Einlagensicherungsfonds abgedeckt sind.

Verbands-Sprecher Thomas Schlüter sagte im SR-Interview, die Einlagensicherung gelte auch für Einlagen von Anstalten des öffentlichen Rechts. Allerdings nur für Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu 18 Monaten.

Video [aktueller bericht, 10.03.2021, Länge: 2:24 Min.]
SR-Einlagen bei der Greensill-Bank sicher

Anlage dient dem Ausgleich

Die SR-Geschäftsleitung bestätigt, dass bei der Geldanlage auf kurze Laufzeit geachtet wurde. Die Anlage von Finanzmitteln diene dem Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben oder als Rücklage für Bauprojekte und größere Investitionen. Die Abdeckung durch die Einlagensicherung sei jeweils vor den Anlagen geprüft worden.

Der SR hat insgesamt zwölf Millionen Euro als Festgeld bei der insolventen Greensill-Bank in Bremen angelegt. Die Einlagensicherung greift, wenn eine Bank insolvent wird. Sie ist nach Angaben des Sprechers in erster Linie für Privatanleger gedacht, greift aber bei kurzfristigen Anlagen auch für Unternehmen. Ausgenommen von der Einlagensicherung sind andere Banken und institutionelle Anleger, die die Risiken des Kapitalmarkts selbst bewerten müssen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 10.03.2021 berichtet.

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