Ursprüngliches Modell zur Sporthalle in St. Wendel. (Foto: Kreisstadt St. Wendel/J. Bonenberger)

St. Wendeler Sporthalle soll kleiner werden

Caroline Uhl / Onlinefassung: Axel Wagner   20.08.2019 | 12:56 Uhr

Die neue Sporthalle in St. Wendel soll kleiner und günstiger werden als zunächst angekündigt. Das geht aus den aktuellen Planungen hervor. Baubeginn könnte Ende 2020 sein.

Die St. Wendler Multifunktionshalle: Kleiner und später
Audio [SR 3, Carolin Uhl, 20.08.2019, Länge: 00:58 Min.]
Die St. Wendler Multifunktionshalle: Kleiner und später

Die Grundfläche der neuen Halle wird kleiner: statt 5.500 Quadratmeter noch 5.000 Quadratmeter. Auch die Kosten sollen sinken: Die Stadt plant nicht mehr mit 15,7 Millionen, sondern mit 14 Millionen Euro. Teilen sollen sich das Stadt, Kreis, Land, die Sportplanungskommission und ein privater Sponsor.

Kein „Olympiastützpunkt light“

Die aktuellen Planungen zeigen auch: Der Traum von der Multifunktionshalle, dem „Olympiastützpunkt light“, ist endgültig ausgeträumt. Mit so markigen Worten hatte St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (CDU) wenige Tage vor der Landtagswahl 2017 die neue Halle angekündigt, im Beisein von Landrat, Sportminister und dem damaligen Präsidenten des Landessportverbands Klaus Meiser (CDU).

Kritiker hatten den Auftritt schon damals als reinen CDU-Wahlkampf abgestempelt. Sie sehen sich heute bestätigt. Die Baugenehmigung für die neue Halle steht noch aus. Die Stadtverwaltung hält daher einen Baustart erst Ende kommenden Jahres für denkbar.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 20.08.2019 berichtet.

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