Norbert Walter-Borjans, Bundesvorsitzender der SPD (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Hendrik Schmidt)

Walter-Borjans kritisiert CDU-Kampagne

Axel Wagner / Mit Informationen von Janek Böffel   01.09.2021 | 21:59 Uhr

SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans hat CDU und CSU für ihre „Rote-Socken-Kampagne“ kritisiert. Am Rande eines Besuchs bei der Montan-Stiftung Saar in Dillingen sprach er von „Panik“ bei der Union, warnte er aber auch vor einem Stimmungsumschwung.

Im Rahmen einer Wahlkampf-Tour hatte der Bundesvorsitzende der SPD Norbert Walter-Borjans am Mittwoch das Saarland besucht und sich bei der Montan-Stiftung Saar mit Geschäftsführern der Stahl-Holding Saar sowie Betriebsräten der Dillinger Hütte und von Saarstahl getroffen. Bei ihnen hatte er sich über die Herausforderungen der Branche informiert.

„Pure Panik“

Im Wahlkampf warnen CDU und CSU vor einem Linksrutsch, sollte die SPD die Bundestagswahl gewinnen. Kritiker sehen darin eine Wiederbelebung der „Rote-Socken-Kampagne“, mit der die Union 1994 in den Wahlkampf gezogen war. Walter-Borjans sagte am Mittwoch dazu: „Das ist natürlich pure Panik. Ich glaube, dass alle, die Olaf Scholz und auch mich kennen, sicher nicht in der Gefahr sind zu glauben, dass hier morgen ein radikales Zerschlagen von Wirtschaftskraft und Wohlstand passiert.“

Gleichzeitig warnte Walter-Borjans jedoch davor, das aktuelle Umfragehoch der SPD zu überschätzen. „Wir haben gesehen, wie schnell sich Stimmungen ändern können.“

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