Jugendliche in der Politik (Foto: dpa/Fredrik von Erichsen)

SPD will Jugendparlament einrichten

Diana Kühner-Mert   16.09.2019 | 16:51 Uhr

Die SPD-Fraktion im Landtag will Jugendlichen mehr politische Beteiligung ermöglichen. Ein Konzept, das die Fraktion am Montagvormittag beschlossen hat, sieht unter anderem die Einrichtung eines Jugendparlaments vor.

Eigentlich will die SPD ein Wahlalter ab 16 bei Kommunalwahlen – doch das ist mit der CDU nicht zu machen. Nun soll nach dem Willen der SPD ein Jugendparlament eingerichtet werden, das konkrete inhaltliche Impulse setzt. Das Parlament müsste etwa bei Gesetzgebungsverfahren angehört werden oder in parlamentarischen Ausschüssen berichten dürfen. Außerdem sollten die Jugendlichen ein eigenes Budget erhalten und selbst über Projekte für junge Menschen entscheiden.

Video [aktueller bericht, 16.09.2019, Länge: 3:07 Min.]
Initiative für mehr Jugend-Beteiligung

CDU ist skeptisch

"Wenn man wirklich ernst nimmt, wie sich die Jugend von heute artikuliert, wie sie sich für die Zukunftsthemen einsetzt, dann kann man sie bei Entscheidungsprozessen, die in zehn Jahren letztlich erst wirken, nicht außen vor lassen", sagte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Pauluhn.

Die CDU zeigte sich in einer ersten Reaktion skeptisch. Es gebe schon heute viele Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen in der Politik.

Über dieses Thema hat auch die Sendung "aktuell" im SR Fernsehen am 16.09.2019 berichtet.

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