landesparteitag der SPD (Foto: dpa)

SPD fordert Werbeverbot für Prostitution

  13.09.2019 | 20:10 Uhr

Die SPD-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat fordert ein Werbeverbot für Prostitution. In einer Erklärung heißt es, in Saarbrücken sei für Bordellwerbung kein Platz. Deshalb müsse die Stadtverwaltung hier alle Verbotsmöglichkeiten nutzen.

Die Saarbrücker Stadtratsfraktion der SPD spricht sich konkret dafür aus, Werbung für Prostitution im Umkreis von 500 Metern zu Schulen, Kitas, Familienzentren und anderen Jugendeinrichtungen zu verbieten.

Zur Begründung heißt es unter anderem, Prostitutionswerbung sei in Saarbrücken allgegenwärtig. Sexarbeiterinnen würden damit als Ware angepriesen und mit käuflichen Produkten gleichgesetzt.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten am 13.09.2019 berichtet.

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