Passanten laufen an einer Sparkasse vorbei (Foto: dpa/Julian Stratenschulte)

36 Prozent weniger Sparkassen in Saarbrücken

  20.09.2019 | 11:40 Uhr

Das Filialnetz der Sparkasse Saarbrücken ist seit dem Jahr 2000 von 86 Filialen auf 55 Filialen geschrumpft. Das geht aus einer Antwort der Sparkasse Saarbrücken auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion in der Regionalversammlung hervor. Die Fraktionsvorsitzenden Steinmetz und Ginsbach fordern deshalb von der Sparkasse ein klares Bekenntnis zur Präsenz in der Fläche.

Der Filial-Kahlschlag in der Fläche dürfe nicht einfach so weitergehen, so die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Sandra Steinmetz und Patrick Ginsbach. Digitalisierung und Kostenersparnis könnten nicht als Begründung dafür herhalten, dass sich die Sparkasse Saarbrücken mit ihrer besonderen Verantwortung in den vergangenen 20 Jahren so stark aus der Fläche zurückgezogen habe.

Der Grünen-Politiker fordert von der Sparkasse Saarbrücken mehr Innovationsbereitschaft jenseits der berechtigten digitalen Angebote. "Wer nur Filialschließungen kennt, macht es sich ein wenig zu einfach“, sagte Ginsbach.

Grüne fordern alternative Angebote

Wenn ein Sparkassen-Rückzug unvermeidbar sei, müsse es mindestens ein temporäres Angebot an zwei oder drei Tagen vor Ort geben. Denkbar sei dies in Form eines Sparkassen-Busses mit regelmäßigen Sprechzeiten oder auch die Kombinutzung von Räumlichkeiten, die dann temporär genutzt werden könnten.

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