Geldscheine mit einem Haus, das durch das Unwetter beschädigt wurde. (Foto: SR/dpa)

Rund 500.000 Euro Soforthilfen ausgezahlt

  05.07.2018 | 13:25 Uhr

Nach den schweren Unwettern Anfang Juni hat der Regionalverband Saarbrücken bisher 325 Anträge auf Soforthilfe bewilligt. Das hat der Regionalverband Saarbrücken mitgeteilt. Allein ein Drittel der Soforthilfe entfällt auf Bliesransbach, gefolgt von Bübingen und Kleinblittersdorf.

Insgesamt sei bis jetzt eine Summe von knapp einer halben Million Euro ausgezahlt worden. Und auch weiterhin gebe es eine rege Nachfrage: "Es gehen nach wie vor täglich weitere Anträge beim Regionalverband ein. Unsere zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten alle eingehenden Anträge auf Soforthilfe umgehend und unbürokratisch." So erhielten die betroffenen Menschen schnellstmöglich die dringend benötigte finanzielle Hilfe.

Das Maßnahmenpaket des Landes sieht neben den Soforthilfen über 1500 Euro auch abschließende Finanzhilfen vor, auf die bereits 35 Anträge eingegangen sind. Deren Prüfung werde aber mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Anträge noch bis 31. Juli möglich

Privatpersonen aus Kleinblittersdorf, Bliesransbach, Auersmacher, Heusweiler, Eiweiler und den Saarbrücker Stadtteilen Bübingen, Schafbrücke, Brebach-Fechingen, Eschringen und Scheidt können noch bis zum 31. Juli für beide Hilfsangebote Anträge stellen.

Entsprechende Informationen sowie Antragsformulare gibt es auf der Internetseite des Regionalverbandes. Sie können aber auch per E-Mail an die Adresse hochwasserhilfe@rvsbr.de angefordert werden. Bereits ausgefüllte Anträge nehmen die Bürgerämter entgegen und leiten sie an den Regionalverband weiter.


Unwetter
Dossier: Unwetter im Saarland
In der Nacht zum 1. Juni hat ein Unwetter Millionenschäden in mehreren saarländischen Orten angerichtet. Betroffen waren vor allem Kleinblittersdorf, Bliesransbach und Bübingen. Die Anwohner und die Kommunen werden noch lange mit den Folgen zu kämpfen haben. Ein weiteres Unwetter ist am 11. Juni über das Saarland gezogen. In Heusweiler und Eppelborn waren die Einsatzkräfte fast 24 Stunden im Dauereinsatz.

 Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 05.07.2018 berichtet.

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