Ein Techniker im Autowerk beim Bau von Elektro–Smarts (Foto: dpa/EPA/Yoan Valat)

Wie geht es weiter bei Smart in Hambach?

  09.07.2020 | 17:19 Uhr

Im französischen Hambach in der Nähe von Saargemünd haben die Gewerkschaften mit der Unternehmensleitung von Smart darüber diskutiert, ob und wie die Produktion weiter laufen kann. Daimler, der Eigentümer des Kleinwagenherstellers, hatte überraschend angekündigt, das Werk zu verkaufen.

Rund 500 Produktions-Mitarbeiter von Smart warteten am Donnerstag vor Konferenzgebäude des Unternehmens in Hambach. Dort trafen sich die Gewerkschaften mit der Unternehmensleitung von Smart und Daimler, um über den geplanten Verkauf des Werks mit seinen 1600 Mitarbeitern zu diskutieren.

Video [aktueller bericht, 09.07.2020, Länge: 2:33 Min.]
Smart in Hambach diskutiert über Zukunft

3000 Arbeitsplätze betroffen

Mit Zulieferern hängen insgesamt 3000 Arbeitsplätze an Smart in Hambach. Einen Käuferinteressenten gibt es für das Werk bereits. Das britische Chemieunternehmen „Ineos“, möchte in die Autoproduktion einsteigen.

Gewerkschaften unzufrieden

Nach dem Treffen waren die Gewerkschaften jedoch unzufrieden. Sie fordern Verhandlungen auch mit anderen potentiellen Kaufinteressenten. Alles deutet aber darauf hin, dass das Smart-Werk in Hambach an Ineos geht. Die Briten kennt der smart-Eigentümer Daimler gut. Sie arbeiten schon im Motorsport bei der Formel eins zusammen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 09.07.2020 berichtet.

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