Bosch, Homburg (Foto: Alexander M. Groß/SR)

Bosch-Krise setzt Standort Homburg unter Druck

Karin Mayer   30.01.2020 | 18:37 Uhr

Die sinkende Nachfrage nach Dieselantrieben trifft den Bosch-Konzern: Nach vorläufigen Zahlen ist 2019 das operative Ergebnis um 44 Prozent auf drei Milliarden Euro gesunken. Das könnte auch Auswirkungen auf den Standort Homburg haben.

Der Konzern stellt sich 2020 auf einen weiteren Rückgang im Automarkt ein. Damit steigt der Druck auf den Standort Homburg, so der Betriebsratsvorsitzende Oliver Simon. Dem SR sagte er, bereits im vergangenen Jahr seien 400 Arbeitsplätze abgebaut worden. Laut Unternehmenssprecher Timm Stegentritt sei die Auftragslage sowohl im Lkw- als auch im Pkw-Bereich hinter den Planungen zurückgeblieben.

Der Personalabbau im Werk Homburg werde im laufenden Jahr voraussichtlich fortgesetzt. Dafür biete das Unternehmen Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen an. Nach Unternehmensangaben sind im Diesel-Werk derzeit 3800 Mitarbeiter beschäftigt.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 30.01.2020.

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