200 Menschen demonstrieren gegen die menschenverachtende Situation an der türkisch-griechischen Grenze (Foto: SR)

200 Teilnehmer bei Seebrücke-Demo in Saarbrücken

  06.03.2020 | 19:28 Uhr

In Saarbrücken haben am Freitagabend 200 Menschen gegen die menschenverachtende Situation an der türkisch-griechischen Grenze demonstriert. Dazu aufgerufen hatte das Bürgerbündnis Seebrücke Saarland.

Die Demonstranten fordern die europäischen Staaten dazu auf, von Armut, Krieg und Verfolgung bedrohte Menschen aufzunehmen. Ihnen geht es in erster Linie darum, Solidarität mit den Geflüchteten Menschen an der Außengrenze der EU und auf den griechischen Inseln zu zeigen. Dazu fordern sie unter anderem die Stadt Saarbrücken auf, sich für die Aufnahme von Flüchtlingen einzusetzen.

Hintergrund der Demo ist die Eskalation an der griechisch-türkischen Grenze. Nachdem der türkische Präsident Erdogan am Wochenende verkündet hatte, die Grenzen zur EU für Flüchtlinge zu öffnen, hatten sich Tausende auf den Weg gemacht. Griechenland hält die Grenzen jedoch geschlossen.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 06.03.2020.

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