Stranggießanlage Saarstahl (Foto: Saarstahl)

Schwächere Autokonjunktur trifft Saarstahl

Karin Mayer / Onlinefassung: Anne Staut   24.07.2019 | 07:54 Uhr

Die schwächere Autokonjunktur hat Folgen für die saarländische Stahlindustrie. Wie der Betriebsratsvorsitzende von Saarstahl Stefan Ahr dem SR bestätigt, hat sich die Auftragslage verschlechtert.

Schwächere Autokonjunktur trifft Saarstahl
Audio [SR 3, Karin Mayer, 24.07.2019, Länge: 00:52 Min.]
Schwächere Autokonjunktur trifft Saarstahl

Die Walzwerke, aber auch das Stahlwerk haben laut Ahr die Mengen reduziert. Der Auftragseingang sei weiter rückläufig. In den Walzwerken seien deshalb Freischichten vereinbart worden. 

Personalvorstand Peter Schweda sagte dem SR, das erste Halbjahr bei Saarstahl sei nicht überragend gewesen. Die Lage sei aber nicht beängstigend. Derzeit gebe sich das Unternehmen große Mühe neue Aufträge einzuwerben, denn jede Tonne zusätzlich sei wichtig. Das gelte für Saarstahl, Dillinger sei bis Ende des Jahres gut beschäftigt. 

Produktion von Walzstahl bundesweit gesunken  

Bundesweit ist die Produktion von Walzstahl bis Ende Mai um 5,1 Prozent gesunken. Auch die Rohstahlproduktion sank um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 24.07.2019 berichtet.

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