Gottesdienstbesucher tragen einen Mundschutz (Foto: picture alliance/Josef Vostárek/CTK/dpa)

Bistum legt Schutzkonzept für Gottesdienste vor

Oliver Buchholz   28.04.2020 | 11:12 Uhr

Am Donnerstag will Kanzlerin Merkel wieder mit den Ministerpräsidenten über die bisherigen Corona-Maßnahmen sprechen. Dabei wird auch die Feier öffentlicher Gottesdienste eine Rolle spielen. Das Bistum Trier hat ein Schutzkonzept für Gottesdienste vorgelegt, das bereits ab kommenden Sonntag gelten könnte.

Ist der Gottesdienstbesuch bald wieder möglich?
Audio [SR 3, Oliver Buchholz, 28.04.2020, Länge: 02:57 Min.]
Ist der Gottesdienstbesuch bald wieder möglich?

Vor allem die Feier von Sonntagsgottesdiensten und Beerdigungen soll schrittweise mit hohen Auflagen wieder möglich sein. Das Bistum Trier schreibt Schutzmasken für alle Gläubigen und einen Mindestabstand von zwei Metern vor. Für den Empfang der Kommunion muss eine Einbahnstraßenregelung getroffen werden. Deshalb komme auch nicht jede Kirche, sondern nur solche mit mehr als einem Gang und mindestens zwei Türen in Frage.

Nur mit Anmeldung - keine Trauungen

Weiterhin dürfen nur Gläubige kommen, die sich zuvor angemeldet haben. Die Anzahl wird begrenzt. Ein Einlassteam muss den Eingang kontrollieren, dort soll auch Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden.

Auch Gottesdienste im Freien sollen möglich sein. Taufen, Trauungen, Firmungen und die Feier der Erstkommunion bleiben weiterhin verboten. Auch wenn die Bundes- und die Landesregierung Gottesdienste wieder erlauben würden, müssten hauptamtliche Seelsorger und die ehrenamtlichen Gremien darüber beraten und entscheiden, ob, wo und wie Gottesdienste nochmal stattfinden können.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 28.04.2020.

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