Autonomes Fahren (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Scheuer besuchte Schengener Testfeld für autonomes Fahren

Michael Schneider   03.04.2019 | 18:39 Uhr

Im Vorfeld des Verkehrsministergipfels, der ab Donnerstag im Saarland stattfindet, hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) das Testfeld für autonomes Fahren in Schengen besucht. Mit seinen Amtskollegen aus Luxemburg und Frankreich erprobte er selbstfahrende Autos auf kurzen Fahrten im Dreiländereck. Scheuer sagte, die Europäer müssten besser zeigen, dass auch sie innovative Technologie herstellen.

Präsentiert wurden Versuchsfahrten mit selbstfahrenden Autos im Schengener Haff. Dabei sollten sich die Minister ein Bild davon machen, wie weit die Technologie vorangeschritten ist.

Video [aktueller bericht, 04.04.2019, Länge: 3:03 Min.]
Verkehrsminister Scheuer testet in Schengen Autonomes Fahren

Autonomes Fahren in SaarLorLux
Audio [SR 3, Michael Schneider, 04.04.2019, Länge: 02:26 Min.]
Autonomes Fahren in SaarLorLux

Die Grenzregion spielt eine wichtige Rolle zur Erforschung des autonomen Fahrens unter Realbedingungen. Hier wird das Fahren im Straßenverkehr, über Land und grenzüberschreitend getestet. Das Testfeld ist zwar nicht das einzige in Deutschland, aber bislang ein Pionierprojekt bei der internationalen Zusammenarbeit. Es umfasst das Saarland sowie den Süden Luxemburgs und den Norden Lothringens.

Scheuer weiht Testfeld für autonomes Fahren ein
Audio [SR 1, Christian Balser und Kerstin Mark, 04.04.2019, Länge: 01:59 Min.]
Scheuer weiht Testfeld für autonomes Fahren ein

Für die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) ist das Projekt vor allem wichtig, um neue Arbeitsplätze in der Automobilindustrie zu schaffen. Es könne auch dabei helfen, schnelleres Internet auszubauen.

Im Anschluss an die Vorführungen präsentieren sich in Schengen auch Unternehmen aus den drei Ländern, die am autonomen Fahren forschen. Das hat für die Region eine große Bedeutung, da hier traditionell sowohl die Autoindustrie, als auch die IT-Branche wichtige Arbeitgeber sind.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten des SR vom 03.04.2019 berichtet.

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