Stempel mit der Aufschrift "Hartz IV". (Foto: dpa)

Weniger Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher

  11.02.2020 | 08:01 Uhr

Die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher im Saarland ist entgegen des Bundestrends im Jahr 2018 gesunken. In den meisten Fällen sind laut Agentur für Arbeit die Zahlungen wegen Meldeversäumnissen gekürzt worden.

Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit zählte im Saarland rund 10.300 Fälle, in denen die Hartz-IV-Bezüge gekürzt wurden. Das sind 2,5 Prozent weniger als im Jahr 2017. Im gleichen Zeitraum war die Zahl der Sanktionen bundesweit um knapp zehn Prozent gestiegen.

Die meisten Kürzungen wurden nach Angaben der Arbeitsagentur Rheinland-Pfalz-Saarland wegen Meldeversäumnissen verhängt, gefolgt von der Weigerung, eine neue Arbeit aufzunehmen oder an einer Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 11.02.2020 berichtet.

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