Der Verkehr staut sich auf der Autobahn A620 (Foto: picture alliance/dpa | Oliver Dietze)

Günstigere ÖPNV-Preise reichen nicht zum Autoverzicht

  26.11.2021 | 06:00 Uhr

Fast die Hälfte der saarländischen Autofahrer würde selbst bei günstigeren ÖPNV-Preisen nicht auf Bus und Bahn umsteigen. Ihr Auto ganz abschaffen würde sogar nur eine Minderheit. Damit mehr Menschen auf ihr Auto verzichten, müsste vor allem die Anbindung verbessert werden, wie aus dem aktuellen Saarlandtrend hervorgeht.

Frage (an Autonutzer): Wenn die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Saarland monatlich für 30 Euro möglich wäre, würden Sie dann ...?

(Sollten Sie Probleme mit der Ansicht der interaktiven Grafik haben, klicken Sie hier.)

Selbst wenn die Nutzung von Bus und Bahn im Saarland künftig für 30 Euro pro Monat möglich wäre, würde die große Mehrheit der Saarländerinnen und Saarländer nicht auf ihr Auto verzichten. 44 Prozent würden es nach eigenen Angaben zwar seltener nutzen, ganz abschaffen würden es aber nur fünf Prozent.

Fast die Hälfte würde ihr Fahrzeug aber unverändert wie bisher nutzen. Unter FDP-, AfD- und CDU-Anhängern ist dieser Anteil sogar noch einmal deutlich größer. Genaue Werte können über die Filtereinstellung oben links in der interaktiven Grafik ausgewählt werden.

Bessere ÖPNV-Anbindung entscheidend

Damit mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen, müsste aus Sicht der Saarländerinnen und Saarländer vor allem die Anbindung verbessert werden. 63 Prozent der Befragten im aktuellen Saarlandtrend geben an, ihr Auto dann häufiger stehen zu lassen.

Alle Ergebnisse des aktuellen Saarlandtrends finden Sie hier in der Übersicht.

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