Anzeigetafel an einer Haltestelle der Saarbahn (Foto: IMAGO / Becker&Bredel)

Verzicht aufs Auto bei besserer ÖPNV-Verbindung

  26.11.2021 | 06:00 Uhr

Das wesentliche Kriterium, das die Menschen im Saarland zum Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn bewegen könnte, ist eine bessere ÖPNV-Anbindung. Auch günstigere Preise würden die Menschen dazu bewegen, ihr Auto zumindest öfter stehen zu lassen.

Frage: Und was würde Sie persönlich in erster Linie dazu bewegen, das Auto im Saarland seltener zu nutzen?

(Sollten Sie Probleme mit der Ansicht der interaktiven Grafik haben, klicken Sie hier.)

Nachdem im Sommer im Saarland bereits eine Tarifreform des ÖPNV verabschiedet wurde, gibt es weitere Überlegungen, um Busse und Bahnen attraktiver zu machen. Aus Sicht der Saarländerinnen und Saarländer müsste vor allem die Anbindung verbessert werden. Fast zwei Drittel der Befragten im aktuellen Saarlandtrend geben an, dann ihr Fahrzeug auch häufiger stehen zu lassen.

Saarlandtrend 2021: Günstigere ÖPNV-Preise reichen nicht zum Autoverzicht
Audio [SR 3, Janek Böffel, 26.11.2021, Länge: 00:47 Min.]
Saarlandtrend 2021: Günstigere ÖPNV-Preise reichen nicht zum Autoverzicht

Eine Rolle spielt auch die Preisstruktur. Wenn die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Saarland monatlich für 30 Euro möglich wäre, würden 44 Prozent der Befragten öfter mal auf Autofahrten verzichten. Das Auto ganz abschaffen würde aber nur eine Minderheit von fünf Prozent. Fast die Hälfte würde das Auto hingegen unverändert weiter nutzen.

Noch mehr Details zum veränderten Nutzungsverhalten bei günstigeren ÖPNV-Preisen - inklusive interaktiver Grafik mit Filtermöglichkeiten nach Alter, Parteipräferenz und mehr gibt es in diesem Beitrag.

Alle Ergebnisse des aktuellen Saarlandtrends finden Sie hier in der Übersicht.

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