Die Saarbrücker Polozei kontrolliert während der Ausgangsbeschränkungen den Leinpfad (Foto: imago images / Becker&Bredel)

Saarland verlängert die Ausgangsbeschränkungen

Janek Böffel   30.03.2020 | 13:58 Uhr

Das Saarland verlängert die Ausgangsbeschränkungen und andere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus bis einschließlich 20. April. Das hat die Landesregierung nach SR-Informationen entschieden.

Bis einschließlich 20. April bleibt es also weiterhin bei allen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Das heißt, auch die Ausgangsbeschränkungen gelten weiter. Vor die Tür darf nur, wer einen triftigen Grund hat, wer etwa einkaufen oder zur Arbeit geht oder einen Arzt aufsucht.

Auch alle Geschäfte, die keine Waren für den täglichen Bedarf anbieten, müssen noch fast drei Wochen geschlossen bleiben. Das hat der Ministerrat am Montagvormittag beschlossen. Die bisherige Regelung galt nur bis Freitag dieser Woche.

Vorgaben als Rechtsverordnung

Damit passt das Saarland seine Regelungen denen in den meisten anderen Bundesländern an. Auch Bayern hatte am Montag verkündet, die Maßnahmen bis zum 20. April zu verlängern.

Um die Vorgaben rechtssicherer zu machen, hat die saarländische Landesregierung die bisherigen Allgemeinverfügungen zudem in einer Rechtsverordnung zusammengefasst.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 30.03.2020 berichtet.

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