Das Saarland macht weniger Minus als befürchtet (Foto: dpa / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow)

Saarland macht weniger Schulden als befürchtet

Florian Mayer / Onlinefassung: Axel Wagner   19.05.2021 | 13:50 Uhr

Die Mai-Steuerschätzung für das Saarland fällt besser aus als ursprünglich erwartet. Die finanzielle Lage des Landes bleibt aber trotzdem ernst. Es gebe weiterhin viel Handlungsbedarf nach der Corona-Krise, erklärte Finanzminister Strobel.

Man darf optimistisch sein, die Lage ist aber trotzdem schwierig und der Handlungsbedarf weiterhin groß – so hat Finanzminister Peter Strobel (CDU) die Mai-Steuerschätzung für das Saarland zusammengefasst. Zwar wird das Land 2021 und 2022 geschätzt jeweils 60 Millionen Euro mehr Steuern einnehmen als im vergangenen Jahr noch angenommen.

Video [aktueller bericht, 19.05.2021, Länge: 2:54 Min.]
Steuerschätzung für das Saarland besser als erwartet

Saarlandpakt und Schutzschirm greifen

Die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben des Landes werde damit aber nur minimal kleiner. Mehrausgaben schließt Strobel klar aus. „Das ist kein Anlass zur Euphorie“, erklärte der Finanzminister.

Positiv: die Lage der Kommunen. Der Saarlandpakt und der kommunale Corona-Schutzschirm hätten finanzielle Einbrüche verhindert. Wie hoch alle Corona-Maßnahmen am Ende zu Buche schlagen werden und ob das Corona-Sondervermögen des Saarlandes dafür reichen wird, ist noch offen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 19.05.2021 berichtet.

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