Autos überholen Radfahrer, die auf einem Radweg fahren.  (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael)

Saarland plant größere Mobilitätsstudie

mit Informationen von Carolin Dylla   31.05.2022 | 15:23 Uhr

Die saarländische Landesregierung will eine größere Mobilitätsstudie für das Saarland erstellen lassen. Laut Mobilitätsministerin Petra Berg (SPD) will man auf diese Art eine bessere Datengrundlage für die Verkehrsplanung im Saarland bekommen.

Wie viele Menschen nutzen das Auto, das Rad, den Bus oder die Bahn? Und wer nutzt welches Verkehrsmittel? Wie sieht der Zugang zu verschiedenen Verkehrsmitteln aus? Die Studie „Mobilität in Deutschland“ sammelt in mehrjährigen Abständen Daten, um diese Fragen rund um das Thema Alltagsmobilität zu beantworten.

LPK: Ministerin Petra Berg über die Mobilität
Audio [SR 3, Carolin Dylla, 31.05.2022, Länge: 03:00 Min.]
LPK: Ministerin Petra Berg über die Mobilität

5000 Haushalte werden befragt

Im kommenden Jahr sollen im Rahmen dieser bundesweiten Studie mehr Daten aus dem Saarland erhoben werden als normalerweise üblich. Für eine eine „regionale Vertiefungsstichprobe“ sollen Daten von bis zu 5000 Haushalten erhoben werden. Normalerweise werden für die Studie 1800 saarländische Haushalte befragt.

Aus Sicht von Mobilitätsministerin Petra Berg (SPD) ist das wichtig, um aussagekräftigere Daten über die Mobilität der Menschen in den einzelnen Landkreisen oder in der Landeshauptstadt zu erhalten. Laut der Ministerin soll die Studie gut 400.000 Euro kosten. Sie soll das komplette nächste Jahr laufen.

Ergebnisse 2024 erwartet

Ergebnisse werden im Dezember 2024 erwartet. Für die Befragung werden Haushalte ausgewählt und dann per Post angeschrieben.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten am 31.05.2022.

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