Kinder spielen in einer Kita (Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd)

Saarland fordert Nachbesserung bei Gute-Kita-Gesetz

Maximilian Friedrich / Onlinefassung: Anne Staut   26.08.2022 | 14:00 Uhr

Das Saarland soll auch in den kommenden beiden Jahren jeweils 23 Millionen Euro vom Bund bekommen, um die Qualität in Kitas weiter zu steigern. Allerdings sieht das Bildungsministerium Nachbesserungsbedarf bei dem geplanten Gesetz. Unter anderem bemängelt es, dass es keine zusätzlichen Mittel zur Sprachförderung gibt.

Grundsätzlich sei es zu begrüßen, dass Bundesfamilienministerin Lisa Paus an das Gute-Kita-Gesetz anknüpfen möchte, das zum Ende des Jahres ausläuft, heißt es aus dem saarländischen Bildungsministerium. Allerdings seien in dem geplanten Gesetz einige Stellen diskussionsbedürftig.

So sei beispielsweise nicht nachvollziehbar, warum die Mittel zur Senkung der Kita-Gebühren gedeckelt werden sollen. Die Beitragssenkung sei ein wesentlicher Punkt bei der Entlastung junger Familien.

Land will sich für Änderungen einsetzen

Außerdem seien in dem Entwurf keine zusätzlichen Mittel für das Sprachförderprogramm in Kitas vorgesehen. Die Landesregierung will sich deshalb bei den Beratungen im Bundesrat und im Bundestag für entsprechende Änderungen einsetzen.

Insgesamt will der Bund in den nächsten beiden Jahren rund vier Milliarden Euro bereitstellen, um die Qualität der Kitas in den Ländern zu steigern.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 26.08.2022 berichtet.

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