Playstation-Controller (Foto: picture alliance/Guido Kirchner/dpa)

Strobel will E-Sport als gemeinnützig anerkennen

Thomas Braun   15.04.2019 | 15:21 Uhr

Der saarländische Finanzminister Peter Strobel (CDU) fordert, E-Sport-Vereine künftig als gemeinnützig anzuerkennen. Er will das Thema auch für die kommende Finanzministerkonferenz im Mai anmelden.

Die zunehmende Diskussion rund um E-Sport - also den Wettkampf mit Computerspielen - zeige, dass Handlungsbedarf bestehe. "Der E-Sport ist Teil der Lebenswelt vieler Jugendlicher und Erwachsener", teilte Strobel am Montag in Saarbrücken mit. Dem müssten die Länderfinanzminister Rechnung tragen.

Ego-Shooter für Strobel tabu

"Mit der Anerkennung als Sportart und im Gemeinnützigkeitsrecht honorieren wir das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger", so Strobel weiter. Dabei geht es ihm im ersten Schritt nur um Sportsimulationen. Ego-Shooter wie Counter-Strike seien "tabu", wie das Ministerium auf SR-Nachfrage mitteilte.

Laut Strobel haben Vereine durch eine Anerkennung der Gemeinnützigkeit von E-Sport viele Vorteile, zum Beispiel Steuererleichterungen oder die Möglichkeit, öffentliche Zuschüsse zu bekommen.


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