Eine ältere Frau sitzt im Bus und trägt eine Mundschutzmaske. (Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer)

Landesregierung berät zum Monatsende über Corona-Maßnahmen

mit Informationen von Maximilian Friedrich   16.09.2022 | 12:51 Uhr

Der Bundesrat hat den Weg frei gemacht für das neue Infektionsschutzgesetz. Es bietet den Ländern die Möglichkeit, bei Bedarf bestimmte Corona-Maßnahmen zu verschärfen. Die Landesregierung will erst Ende des Monats über die konkrete Umsetzung im Saarland beraten.

Der Bundesrat hat am Freitag für die ab 1. Oktober geplanten Corona-Maßnahmen gestimmt. Dazu gehören bundesweit etwa Maskenpflichten für Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeheime und den Fernverkehr.

Welche Möglichkeiten die Länder haben

Zusätzlich können die Länder bei Bedarf weitere Maßnahmen anordnen - etwa das Tragen des Mund- und Nasenschutzes im Nahverkehr, in Restaurants und auf Veranstaltungen oder auch in Schulen ab der fünften Klasse. Auch über mögliche Besucher-Obergrenzen für Veranstaltungen und Abstandsregeln entscheiden die Länder.

Über die konkreten Maßnahmen im Saarland will die Landesregierung in knapp zwei Wochen, am 27. September, beraten. Klar scheint bisher nur, dass die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt - auch wenn die endgültige Entscheidung noch aussteht. Zu möglichen Änderungen der bestehenden Regelungen wollte sich das Gesundheitsministerium auf SR-Anfrage nicht äußern.

Corona-Fallzahlen wieder gestiegen

Nachdem die Corona-Fallzahlen mit dem Ausklingen der BA.5-Welle über Wochen hinweg gesunken waren, gab es zuletzt wieder vermehrt Neuinfektionen. Die Inzidenz stieg in den vergangen zehn Tagen von knapp 240 auf über 340. Im Krankenhaus werden aktuell aber vergleichsweise wenige Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 16.09.2022

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