Krankenhausmitarbeiter stehen am Fenster und applaudieren (Foto: picture alliance/Mike Simons/Tulsa World/AP/dpa)

Krankenhäuser sagen Danke

  21.06.2020 | 16:14 Uhr

Sie stehen während der Coronakrise besonders im Fokus und haben eine "Welle der Hilfsbereitschaft" erlebt: die saarländischen Kliniken. Das Land machte Förderzusagen in dreistelliger Millionenhöhe, aber auch viele Bürger und Firmen versuchten, Hilfe zu leisten. Dafür sagt die Krankenhausgesellschaft "Danke".

Die saarländischen Krankenhäuser hätten in den ersten Monaten der Coronapandemie eine Welle der Hilfsbereitschaft und Sympathie "in bisher unbekanntem Ausmaß" erlebt, teilte die Saarländische Krankenhausgesellschaft (SKG) mit. So seien etwa viele große und kleine Firmen, aber auch viele Privatpersonen dem Aufruf gefolgt, Schutzmasken für das Personal zu spenden. "Wir sind überwältigt und dankbar für diese Welle der Unterstützung", sagte der SKG-Vorsitzende Manfred Klein.

Ausdrückliches Lob gibt es auch für die saarländische Landesregierung, die die Kliniken entschlossen unterstützt habe. Durch den wochenlangen Verzicht auf planbare Eingriffe und den daraus resultierenden Leerstand seien einzelne Krankenhäuser in Schieflage geraten - die Landesregierung habe hier aber ein Bürgschaftsprogramm aufgelegt.

Millionen-Unterstützung vom Land

Auch das Investitionsprogramm von 125 Millionen Euro für die nächsten Jahre, sowie die Verdopplung der vom Bund bereitgestellten 60 Millionen Euro Strukturmittel seien ein kräftiger Schub für die Ertüchtigung der Krankenhäuser. "Mit dieser Aufstockung der Fördermittel wird es möglich, den durch die seit Jahrzehnten nicht ausreichende Investitionsförderung verursachten Investitionsstau spürbar zu verkleinern", sagte Klein. Das stärke die Versorgungssicherheit und kommt allen Patientinnen und Patienten zugute.

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