Das Impfzentrum Saarland Wes in Saarlouis (Foto: IMAGO/BeckerBredel)

Bisher rund zehn Millionen Euro für Impfzentren im Saarland

  06.05.2021 | 15:52 Uhr

Der Betrieb der Impfzentren im Saarland hat bisher rund zehn Millionen Euro gekostet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums teilen sich Land und Bund die Kosten je zur Hälfte. Die Personalkosten des von der Bundeswehr betriebenen Zentrums in Lebach trägt dagegen der Bund alleine.

Von den zehn Millionen Euro, die der Betrieb der saarländischen Impfzentren bisher gekostet hat, entfielen bis Ende März rund 4,3 Millionen Euro für das Personal in den Zentren in Saarbrücken, Neunkirchen und Saarlouis. Das teilte das Gesundheitsministerium auf SR-Anfrage mit. Die Personalkosten für das Impfzentrum in Lebach trage der Bund alleine. Es wird von der Bundeswehr betrieben.

Fünf Millionen für Gemeinkosten

Die Einrichtung, EDV und die persönliche Schutzausrüstung kosteten insgesamt rund 900.000 Euro. Auf die sogenannten Gemeinkosten, wie etwa durch den Aufbau, die Beratung durch das Unternehmen Price Waterhouse Coopers, die Einrichtung der Impfhotline und des Buchungsportals oder die Impflogistik entfielen knapp fünf Millionen Euro. Die Beschaffung der Impfdosen finanziert der Bund.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 06.05.2021 berichtet.

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