Dillinger Hütte (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Saarhüttenverband hält Einsparungen für notwendig

Karin Mayer / Onlinefassung: Axel Wagner   20.03.2020 | 06:30 Uhr

Der Verband der Saarhütten hält die angekündigten Einsparungen bei Dillinger und Saarstahl für überlebensnotwendig. Präsident Albert Hettrich sagte dem SR, die Unternehmen müssten wieder aus eigener Kraft schwarze Zahlen schreiben. Sonst könne die Industrie in wenigen Jahren nicht mehr frei über ihre Zukunft entscheiden.

Sowohl der Emissionshandel als auch die Wasserstofftechnologie stellten die Branche vor große Herausforderungen und neue Entwicklungen, so Hettrich. Es gehe jetzt darum, die Verfahren zu entwickeln. Die Umsetzung könnten die Unternehmen aber alleine nicht stemmen. Der Verband der Saarhütten hat eine Studie zur Situation der Stahlindustrie in Auftrag gegeben, um Chancen und Risiken und die veränderte Lage der Branche zu bewerten.

Millionenverluste und Stellenabbau

Dillinger und Saarstahl haben im vergangenen Jahr hohe Millionenverluste gemacht. Über die verlangten Einsparungen und den Abbau von 1500 Stellen wird weiter verhandelt. 1000 weitere Jobs sollen in Tochtergesellschaften ausgelagert werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 20.03.2020 berichtet.

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