Auf Kappelt, Mettlach (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

"Auf Kappelt"-Affäre endet mit Vergleich

  15.09.2020 | 12:31 Uhr

Die Affäre um die Saarhölzbacher Flüchtlingsunterkunft "Auf Kappelt" ist mit einem Vergleich geendet. Der Eigentümer, die Grüner Kreis Immobilien GmbH, erhält von der Gemeinde Mettlach weitere 15.000 Euro als Schadenersatz.

Insgesamt hat die Gemeinde Saarhölzbach damit 41.000 Euro als Ausgleich gezahlt. Die Summe wird von der Gemeindeversicherung übernommen.

Ursprünglich hatte die Grüner Kreis Immobilien GmbH (GKI) rund 118.000 Euro gefordert. Der Streit ging bis vors Landgericht, das nun den Vergleich vorgeschlagen hatte.

Drei SPD-Politiker verurteilt

Bei der Affäre "Auf Kappelt" ging es um ein illegales Mietgeschäft mit der Flüchtlingsunterkunft zwischen Gemeinde und GKI.

2017 wurden die drei Beteiligten, darunter der ehemalige Bürgermeister von Mettlach Carsten Wiemann, der ehemalige Landtagsabgeordnete Hans-Georg Stritter und das ehemalige Ratsmitglied Markus Rausch (alle SPD) wegen Korruption verurteilt. Wiemann trat als Bürgermeister zurück.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 15.09.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja