E-Tretroller stehen unter Bäumen (Foto: picture alliance/Bernd von Jutrczenka/dpa)

Saarbrücken will Wildwuchs bei E-Scootern verhindern

mit Informationen von Christoph Grabenheinrich   23.10.2019 | 19:46 Uhr

Viele Städte haben Probleme mit Verleihfirmen von elektrischen Tretrollern. Luxemburg hat gerade erst eine aus der Stadt verbannt. In Saarbrücken soll es nicht so weit kommen.

Mit den Anbietern soll vereinbart werden, welche Flächen vorgesehen und welche ausdrücklich ausgeschlossen werden. Außerdem soll es Zonen geben, die für die E-Scooter nicht freigegeben werden. Die Fußgängerzonen sollen tabu sein, mit Ausnahme des Bahnhofsvorplatzes. Dort drängt die Stadt im Gegenzug auf eine Drosselung der E-Scooter auf Schrittgeschwindigkeit.

Video [aktueller bericht, 22.10.2019, Länge: 3:36 Min.]
Verhandlungen über E-Scooter in Saarbrücken

Stadt will Obergrenze ziehen

Wichtig wird die Zahl der Leihgeräte sein, die in der Landeshauptstadt wohl erst im kommenden Jahr zum Einsatz kommen. Man werde mit Obergrenzen in die Verhandlungen gehen, versichert die Stadtverwaltung. Eine Höchstzahl für die Leihgeräte stehe aber bislang noch nicht fest, die werde sich wohl erst im Laufe der Verhandlungen herauskristallisieren.

"Das hängt natürlich davon ab, wo das Geschäftsgebiet der Anbieter ist. Wenn sich alle E-Scooter nur auf die Innenstadt von Saarbrücken beschränken würden, dann ist die Zahl mit Sicherheit niedriger. Wenn es allerdings auch in die Außenbezirke geht, dann kann man auch eine höhere Zahl von E-Scootern zulassen", sagt Christian Bersin, Leiter Amt für Klima- und Umweltschutz.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" im SR Fernsehen am 23.10.2019 berichtet.

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