Saarbrücker Saarstrand (Foto: SR)

Saarbrücken sucht neuen Betreiber für „Saarstrand“

  30.03.2022 | 16:09 Uhr

Der „Saarstrand“ an der Bismarckbrücke in Saarbrücken soll einen neuen Betreiber und ein neues Konzept bekommen. Noch bis Ende April läuft die Ausschreibung. Das Ziel: mehr Attraktivität.

Seit 2005 gibt es ihn am Ufer der Saar, östlich der Bismarckbrücke: den „Saarstrand“. Damals fing er als „Potato Island“ an. Das Grundstück gehört der Stadt Saarbrücken, die es in den vergangenen 17 Jahren an diverse Gastronomiebetreiber mit wechselnden Konzepten verpachtet hat – zuletzt als „Beach Club“ an den Wadgasser Gastronomen Hafzulla Atca, der unter anderem den Saarbrücker Club Ego betreibt. Der Pachtvertrag wurde zum 31. Dezember 2020 gekündigt.

Ziel: Mehr Attraktivität

Derzeit ist das Gelände ungenutzt, und nun soll eine neue Konzeptidee her. „Die Wasserfläche, die Leinpfade und die Parkanlagen sind bereits heute in hohem Maß bei den Menschen beliebt für sportliche Aktivitäten, Aufenthalt und Genuss – diese Attraktivität wollen wir weiter steigern“, so Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU). „Mit der Neugestaltung des ‚Saarstrands‘ soll auch in diesem Bereich der Saar wieder neues Leben und eine neue Qualität an Angebot einziehen.“

Die Konzepte für das maximal 4300 Quadratmeter große Areal (davon 1800 Quadratmeter künstlich aufgeschütteter Sand) sollen gastronomische Angebote beinhalten, die einen möglichst breiten Teil der Bevölkerung ansprechen, insbesondere auch Familien.

Sanierungsbedürftige Toilettenanlagen

Unterhaltung, Erholung, Kommunikation und Kultur, Gesundheit und Sport, Austausch zwischen den Generationen – all das möchte die Stadt in einem neuen Konzept realisiert sehen. Weitere Angebote, etwa Verleihdienste oder Veranstaltungen sollen ebenfalls integriert werden.

Wer ein Konzept einreichen will, muss auch die Gestaltung, Möblierung und Ausstattung der Pachtfläche und des Gastronomiebetriebes mit angeben. Außerdem muss der künftige Betreiber auch die Gestaltung und Sanierung der vorhandenen Toilettenanlagen berücksichtigen.

Verträge über sieben Jahre

Die Landeshauptstadt strebt nach eigenen Angaben eine langfristige Partnerschaft mit dem Ziel an, in die Aufwertung der Anlage zu investieren und eine größtmögliche Investitionssicherheit für den künftigen Pächter zu schaffen. Die Verträge sollen zunächst auf sieben Jahre abgeschlossen werden.

Die vollständigen Anforderungen an das Konzept und die Unterlagen sind unter saarbruecken.de/saarstrand abrufbar. Einsendeschluss für Bewerbungen ist Freitag, der 29. April.

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