Solche geringen Mengen verdunsten schneller, als dass sie der Pflanze nutzen könnten. (Foto: Dirk Petry/SR)

Saar-Landwirten macht die Dürre zu schaffen

  01.05.2020 | 08:36 Uhr

Die saarländische Landwirtschaft leidet unter der Trockenheit der vergangenen Wochen. Der Präsident des Saarländischen Bauernverbands, Peter Hoffmann, sagte dem SR, die leichten Regenfälle der letzten Tage hätten nicht ausgereicht, um die Situation grundlegend zu verbessern.

Mitte März fiel im Saarland der letzte richtige Niederschlag als Schnee. Das hat negative Auswirkungen auf das Wintergetreide, das schon im Herbst ausgesät wurde. Deren Entwicklung ist durch die Trockenheit enorm eingebremst worden. Dem erst im Frühjahr ausgesäten Getreide macht die Dürre natürlich auch zu schaffen. Die Pflanzen, die jetzt schon draußen sind, seien laut Bauernverband wie die Wiesen: Nicht so üppig wie sie sein sollten.

Wie wirkt sich die Dürre auf die Landwirtschaft aus?

Wasser vor allem in tieferen Schichten

Der Präsident des Saarländischen Bauernverbands, Peter Hoffmann, geht daher davon aus, dass die Ertragsausfälle beim ersten Futterschnitt zwischen 30 und 50 Prozent liegen.

In tieferen Schichten seien die Bodenwasservorräte zumindest im Saarland gut gefüllt. Junge Pflanzen mit kurzen Wurzeln könnten an das tieferliegende Wasser aber nicht herankommen. Da im Saarland nur geringe Flächen bewässert würden, hoffen die Landwirte weiter auf flächendeckenden und nachhaltigen Regen.  

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