Milchtüte wird aufgedreht (Foto: dpa)

Supermärkte rufen Frischmilch zurück

  11.10.2019 | 14:09 Uhr

Zahlreiche Supermarktketten in Deutschland rufen derzeit fettarme Frischmilch zurück, die mit Bakterien verseucht sein könnte. Betroffen sind unter anderem Produkte von Aldi, Lidl, Rewe, Netto, Edeka, Kaufland und Real.

Supermärkte rufen Frischmilch zurück
Audio [SR 1, Daniel Simarro, Peter Sauer, 11.10.2019, Länge: 02:01 Min.]
Supermärkte rufen Frischmilch zurück

Nach Angaben des Unternehmen seien die Erreger, die Durchfall auslösen können, über eine undichte Dichtung in die Produktion des Werks Everswinkel im Münsterland in Nordrhein-Westfalen gelangt.

Zuvor waren bei Routinekontrollen bei einzelnen Artikeln eine Belastung mit dem Bakterium "Aeromonas hydrophila/caviae" festgestellt worden. Das teilten die Unternehmen DMK GmbH und die Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH mit. Das könne unter anderem zu Durchfall führen. Betroffen sind Eigenmarken zahlreicher Ketten. Konkret geht es um:

  • Metro Deutschland GmbH:Aro Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019

  • ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG: Milfina Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 10.10.2019/ 14.10.2019

  • Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG: K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

  • Lidl GmbH & Co. KG: Milbona Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 13.10.2019/ 14.10.2019/ 16.10.2019/ 18.10.2019

  • Zentrale AG & Co. KG: GUT&GÜNSTIG Frische Fettarme Milch 1,5 % Fett (1 Liter) mit den MHD 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019

  • Netto Marken-Discount AG & Co. KG: GUTES LAND Frische Fettarme Milch länger haltbar 1,5 % Fett (1 Liter) mit den MHD 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019

  • REWE Markt GmbH: Ja! Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019

  • real GmbH: Tip Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

Die betroffenen Marken tragen das Kennzeichen "DE NW 508" und bestimmte Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 10. und dem 20. Oktober. Die belieferten Handelsunternehmen hätten umgehend reagiert: Die Ware werde vorsorglich aus dem Handel genommen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 11.10.2019 berichtet.

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