Die Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Britta Pedersen)

Grünen-Bundesvorsitzende Lang fordert Energiegeld

Janek Böffel   13.03.2022 | 09:28 Uhr

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, hat angesichts der gestiegenen Energiepreise darauf gedrängt, das sogenannte Energiegeld umzusetzen. Das nutze vor allem den Menschen, die am wenigsten haben, so Lang am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Saarbrücken.

Es brauche Entlastungen angesichts der Preise. Deshalb sei das Energiegeld, also ein Pauschalbetrag für alle Bürger, der richtige Weg, so die Bundesvorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, am Samstag in Saarbrücken. Damit soll laut Ampel-Koalitionsvertrag ein Teil des CO2-Preises an die Bürgerinnen und Bürger zurückgezahlt werden. Das Energiegeld werde auf jeden Fall kommen, so Lang.

Zuletzt hatten Grünen-Wirtschaftspolitiker eine zeitweise Mehrwertsteuersenkung, um die Energiepreise zu drücken, abgelehnt.

"Wille zur politischen Verbesserung im Land"

Mit Blick auf die Lage der saarländischen Grünen zeigte sich Lang optimistisch, dass der Landesverband die internen Streitigkeiten und das interne Chaos hinter sich lassen werde, das vor sechs Monaten dazu geführt hatte, dass die Saar-Grünen keine gültige Liste für die Bundestagswahl hatten.

Man sehe die Neuaufstellung, dass Strukturveränderungen auf den Weg gebracht wurden und dass neue Menschen übernommen haben. Man erlebe eine neue Generation und der Wille zur politischen Verbesserung im Land werde auch über den Wahltag hinaus zusammenschweißen, so Lang.

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