Geldscheine mit dem Umriss des Saarlandes (Foto: SR)

Gewerbesteuereinnahmen übertreffen Vorkrisen-Niveau

Thomas Braun   17.04.2019 | 13:45 Uhr

Die saarländischen Städte und Gemeinden haben im vergangenen Jahr rund 509 Millionen Euro an Gewerbesteuern eingenommen. Damit wurde nach zehn Jahren wieder das Niveau von vor der Weltwirtschaftskrise 2009 erreicht und leicht übertroffen.

Mit den 509 Millionen Euro lagen die Brutto-Gewerbesteuer-Einnahmen nach Angaben des Statistischen Landesamtes leicht über den Werten von 2007 und 2008. Damals spülten die Gewerbesteuerzahlungen der Unternehmen jeweils rund 492 Millionen Euro in die Gemeindekassen.

Die mit Abstand höchsten Gewerbesteuereinnahmen erzielte im vergangenen Jahr die Landeshauptstadt Saarbrücken mit 145 Millionen Euro, gefolgt von St. Ingbert mit knapp 35 Millionen Euro und Völklingen mit 33 Millionen Euro. Am niedrigsten waren die Einnahmen in Namborn, Gersheim und Wallerfangen.

Die Gewerbesteuer ist einer der wichtigsten Einnahmequellen für Kommunen. Einen Teil der Einnahmen müssen die Städte und Gemeinde über eine Umlage an Bund und Länder abführen. In Saarbrücken lag diese Umlage 2018 beispielsweise bei knapp 20 Millionen Euro. Umgekehrt werden die Kommunen aber auch an Einnahmen aus der Einkommens- und Umsatzsteuer beteiligt.