Strandbäder ohne Menschen - Ischia steht vor dem Bankrott (Foto: Sven Rech)

Reisewarnung wird bis 14. Juni verlängert

  29.04.2020 | 13:01 Uhr

Die Bundesregierung verlängert die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie bis Mitte Juni. Ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts wurde am Mittwoch vom Bundeskabinett angenommen. In Saarbrücken demonstrierten Beschäftigte der Touristikbranche.

Die Reisewarnung wird verlängert - offen ist jedoch weiterhin, ob Urlaubsreisen während der Sommerferien, die in manchen Bundesländern schon Ende Juni beginnen, möglich sein werden. Im Saarland beginnen die Sommerferien am 6. Juli. Wer allerdings über Pfingsten Ende Mai eine Auslandsreise gebucht hat, kann diese jetzt stornieren und sich auf die Reisewarnung berufen.

Video [aktueller bericht, 29.04.2020, ab Minute: 18:43]
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DTV fordert Deutschlandtourismus

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) fordert die Spitzen von Bund und Ländern dazu auf, der schwer getroffenen Tourismusbranche in Deutschland eine Perspektive zu geben. Man brauche einen Fahrplan für den schrittweisen Neustart des Tourismus innerhalb Deutschlands.

Demo der Reisebüros für einen Rettungsschirm. (Foto: Simin Sadeghi)

Demo in Saarbrücken

Reisebüros im Saarland fordern sofortigen Rettungsschirm
Audio [SR 3, Simin Sadeghi, 29.04.2020, Länge: 02:55 Min.]
Reisebüros im Saarland fordern sofortigen Rettungsschirm

Bundesweit sind am Mittwoch Beschäftigte der Reisebranche auf die Straße gegangen, um für ihre Arbeitsplätze zu demonstrieren. Das Aktionsbündnis "Wir zeigen Gesicht" rief zur Kundgebung in Saarbrücken. Rund 50 Beschäftigte saarländischer Reisebüros und -veranstalter demonstrierten am Mittag auf dem Tbilisser Platz. Mehr waren nicht erlaubt.

Das Bündnis fordert, dass touristische Unternehmen wie Reisebüros eine finanzielle Soforthilfe erhalten. Wegen der coronabedingten Reisebeschränkungen seien in Deutschland mehrere 10.000 kleine und mittelständische Unternehmen gefährdet. Viele Reisebüros stünden vor dem Aus. Dabei gehe es um bis zu 100.000 Arbeitsplätze.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 29.04.2020 berichtet.

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