Anke Rehlinger in der Pressekonferenz am 16.03.2020 (Foto: SR)

Rehlinger warnt vor Effekten auf Stahlindustrie

  17.05.2020 | 15:10 Uhr

Die Stahlindustrie im Saarland steht vor großen Herausforderungen, insbesondere wenn es um eine C02-ärmere Produktion geht. Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) warnt jetzt davor, dass die Corona-Krise den Stahlsektor vor weitere Probleme stellen könnte.

Nach Ansicht der saarländischen Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) könnten Kapazitätsüberhänge wie in China und Russland erhebliche Effekte auf den Stahlmarkt haben. Der ausländische Stahl könnte bei einer Wiederbelebung der Konjunktur direkt oder indirekt auf den europäischen Markt drängen. Gleichzeitig bleibe die Herausforderung, den Sektor mittelfristig umweltfreundlicher zu machen.

Neubeginn sichern

"Wir brauchen ein möglichst breit angelegtes Maßnahmenbündel, das nach der Krise gezielte Hilfen für industriellen Fortschritt leistet", sagt Rehlinger. Um den Neubeginn nach der Corona-Krise abzusichern, müssten zudem die EU-Schutzklauseln im Stahlsektor geschärft werden.

Gleichzeitig begrüßt die saarländische Wirtschaftsministerin ein von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der Wirtschaftsvereinigung Stahl und der Gewerkschaft IG Metall vorgelegtes Konzept. Darin geht es um die anstehenden ökologischen und wirtschaftlichen Veränderungen in der Stahlindustrie.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" am 17.05.2020 berichtet.

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