Anke Rehlinger (Foto: Pasquale D'Angiolillo/SR)

Rehlinger will stellvertretende SPD-Chefin werden

Florian Mayer / Onlinefassung: Axel Wagner   04.12.2019 | 20:49 Uhr

Die saarländische SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger will sich als stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende auf dem Bundesparteitag am Wochenende in Berlin bewerben. Das bestätigte die Saar-SPD am Mittwochabend.

„Es ist eine große Ehre, dass viele mich angesprochen haben, ob ich mehr Verantwortung für die Bundespartei übernehmen kann“, sagte Rehlinger. „Ich habe mich entschlossen, auf dem Parteitag als stellvertretende Parteivorsitzende zu kandidieren.“

Am Dienstag war bekannt geworden, dass die südwestdeutschen Landesverbände die saarländische Wirtschaftsministerin als stellvertretende Bundesvorsitzende vorschlagen werden. Kurz nach Bekanntwerden der Nominierung zeigte sich Rehlinger noch unentschlossen, verwies auf noch zu führende Gespräche. Auch die designierten Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sollen die Personalie befürworten.

Rehlinger sagte, ihr Fokus sei und bleibe das Saarland. „Aber ich bringe vom Saarland noch etwas mehr in Berlin ein, zum Beispiel meinen Einsatz für die heimische Industrie.“

Die SPD wählt auf ihrem Parteitag am Freitag eine neue Spitze. Dafür müssen die Delegierten formal zunächst Esken und Walter-Borjans bestätigen, die beim Mitgliedervotum zum Parteivorsitz gesiegt hatten. Die Riege der Stellvertreter soll nach dem Willen der SPD-Führung von bislang sechs auf drei reduziert werden. 

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 04.12.2019 berichtet.

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