Ein Bundeswehrsoldat sitzt am Computer in einem Gesundheitsamt. (Foto: Bundeswehr / M. Rupertus)

Abschied von Soldaten nach Amtshilfe im Gesundheitsamt

Manuela Weichsel   30.07.2021 | 16:39 Uhr

Der Regionalverband Saarbrücken hat am Freitag zehn Soldaten aus dem Gesundheitsamt verabschiedet. Seit Mitte September 2020 hatten sie hier Amtshilfe bei der Pandemiebekämpfung geleistet und bei der Kontaktnachverfolgung geholfen.

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken sei mittlerweile so aufgestellt, dass es die Kontaktnachverfolgung selber leisten könne. Dank optimierter EDV und zusätzlich eingestelltem Personal könne man die Bundeswehrsoldaten guten Gewissens entlassen – auch bei steigenden Inzidenzen. Ohne diese Hilfe seit September 2020 hätte es aber nicht funktioniert, heißt es vom Regionalverband.

Die zehn Soldaten, die am Freitag aus dem Gesundheitsamt entlassen werden, können nach rund anderthalb Jahren wieder ins reguläre Ausbildungsgeschäft zurückkehren. Oberst Matthias Reibold hat aber Bereitschaft versichert, jederzeit wieder Amtshilfe zu leisten, sollte es doch noch einmal notwendig sein.

150 Soldaten gegen Corona im Einsatz

Zur Höchstzeit, im März 2020, waren zur Pandemiebekämpfung 556 Bundeswehrsoldaten im ganzen Saarland im Amtshilfeeinsatz. Aktuell sind es noch 150, die in den Impfzentren und im Testzentrum Hilfe leisten.

Video [aktueller bericht, 30.07.2021, Länge: 2:34 Min.]
Verabschiedung der Soldaten nach Amtshilfe im Gesundheitsamt

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 30.07.2021 berichtet.

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