Ein Kindergartenkind spielt mit einem Rechenschieber. (Foto: dpa/Daniel Naupold)

Weiter Verzögerung bei reduzierten Kita-Beiträgen

Thomas Braun   12.10.2019 | 09:55 Uhr

Auch zwei Monate nach der gesetzlichen Neuregelung bei den Kita-Beiträgen haben mehrere Einrichtungen im Saarland noch nicht auf die reduzierten Beiträge umgestellt. Das bestätigte die Kita gGmbH. Zu viel gezahltes Geld soll aber zurückerstattet werden.

"Wir haben tatsächlich einige Einrichtungen, die noch nicht die neuen Beiträge abgezogen haben", sagte Julia Selzer, Assistentin der Geschäftsführung der Katholischen Kita gGmbH Saarland. Mit 158 Kitas ist die Kita gGmbH der größte Träger im Saarland.

Für die Verzögerung gebe es verschiedene Gründe. Teilweise liege das an dem komplizierten Verfahren, weil zum Beispiel auch die Geschwisterermäßigung erfasst und berechnet werden müsse. In einzelnen Kommunen sei aber auch nicht die Kita gGmbH, sondern die Gemeinde für die Beitragshöhe verantwortlich. In Perl, Mettlach oder Schwalbach zum Beispiel stünden die entsprechenden Ratsbeschlüsse noch aus.

Überzahlte Beiträge werden zurückerstattet

Fällt die Entscheidung dort erst Ende des Monats, könne sich eine Umstellung auch bis Dezember hinziehen. In allen anderen Fällen hofft Selzer, dass ab November die neuen Beiträge abgezogen werden. "In jedem Fall wird zu viel gezahltes Geld zurückgezahlt", betont Selzer.

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