REC-Solarzellen auf einer Messe (Foto: Marc Müller/dpa)

Pläne für Solarzellenfabrik in Saargemünd

Axel Wagner   18.05.2020 | 12:09 Uhr

Beim norwegischen Solaranlagenhersteller REC gibt es Pläne für eine Solarmodulfabrik im benachbarten Saargemünd. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte das Unternehmen dem SR. Entscheidungen sind jedoch noch nicht gefallen.

REC plant, seine Produktionskapazitäten von derzeit 1,8 Gigawatt pro Jahr auszubauen. Eine von mehreren möglichen Optionen sei eine 2-Gigawatt-Fabrik im französischen Saargemünd, teilte eine Unternehmenssprecherin dem SR mit. Dort würden dann in Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner sogenannte Heterojunction-Solarmodule der REC Alpha-Serie hergestellt. Die Heterojunction-Technik erlaubt einen besonders hohen Wirkungsgrad.

Noch keine Details

Nähere Details zu den Plänen wollte REC aufgrund der noch ausstehenden Entscheidungen nicht bekannt geben. Hintergrund der Überlegungen ist offenbar, dass das Schweizer Maschinenbauunternehmen Meyer Burger, bislang strategischer Partner von REC, in Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Fabrik plant.

Mutterkonzern der 1996 gegründeten REC Solar Holdings AS ist ChemChina, eines der weltweit größten Chemieunternehmen, das sich im Staatsbesitz der Volksrepublik China befindet. Über die China National Bluestar Group hält das Unternehmen über den norwegischen Elektroteilehersteller Elkem seine Beteiligung an REC.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 18.05.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja