Leere Tische stehen vor einem Cafe in der Innenstadt.  (Foto: dpa/Uwe Anspach)

DEHOGA fordert Nothilfe für Gastronomiebetriebe

  20.03.2020 | 22:16 Uhr

Angesichts der neuen Ausgangsbeschränkungen befürchtet der Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Saarland finanzielle Einbußen für die Gastronomiebetriebe im Saarland. Deshalb fordert der Branchenverband Nothilfen vom Bund.

Mit der ab Samstag geltenden Ausgangsbeschränkung dürfen nun auch Gastronomiebetriebe ihre Geschäfte im Saarland nicht mehr öffen. Eine Ausnahme gibt es für Angebote zum Mitnehmen oder Lieferservice.

Einbußen erwartet

Für den Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Saarland kam die Schließung nicht überraschend. "Wir haben diese Schließung lange erwartet. Einige haben sie herbeigesehnt, alle haben sie gefürchtet", erklärt Gudrun Pink, die Präsidentin des DEHOGA Saarland. Viele Hotels und Gastronomiebetriebe hätten diesen Schritt bereits vorgezogen und seien seit Tage geschlossen – unter anderem aus Rücksicht auf Gäste und Mitarbeiter.

Trotzdem erwartet der Verband große Beeinträchtigungen für die Branche. Hotellerie und Gastronomie stünden durch das vollständige Wegbrechen der Umsätze mit dem Rücken an der Wand. Deshalb fordert der Verband ein Nothilfeprogramm des Bundes.

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