Polizeikelle mit dem Grenzschild der Bundesrepublik Deutschland am Grenzübergang (Foto: dpa/Uli Deck)

Geänderte Quarantäneregeln in Kraft

  18.07.2020 | 09:07 Uhr

Seit Samstag gilt die neue saarländische Quarantäne-Regelung für Corona-Risikogebiete wie Luxemburg. Nach der Verordnung ist ein 72-stündiger Aufenthalt in Risikogebieten ohne eine anschließende Quarantäne möglich.

72-Stunden-Regelung für Luxemburg
Audio [SR 1, Joachim Meyer, 16.07.2020, Länge: 00:41 Min.]
72-Stunden-Regelung für Luxemburg

Von der Quarantänepflicht befreit sind laut saarländischem Gesundheitsministerium auch Berufspendler und Menschen mit triftigem Reisegrund. Zu den triftigen Gründen zählen insbesondere soziale Aspekte wie ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners, die Betreuung und Pflege Angehöriger sowie dringende medizinische Behandlungen.

Menschen, die aus Ausbildungs- und Studienzwecken in das Saarland einreisen, müssen laut Landesregierung ebenso wenig in Quarantäne wie Durchreisende. Auch wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann, muss nicht in Quarantäne. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein und muss in deutscher, französischer oder englischer Sprache gefasst sein. 

Keine Grenzkontrollen

„Wir alle müssen mit dieser neuen Situation verantwortungsbewusst umgehen. Deshalb bitten wir Sie von nicht notwendigen Reisen nach Luxemburg abzusehen. Handeln Sie umsichtig, damit Sie sich und alle anderen vor einer Infektion schützen“, sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU). Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg plant die saarländische Landesregierung nicht.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 16.07.2020 berichtet.

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